Aktuelle Seminarthemen

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

"Generalbass für Organisten"

 

In diesem Seminar werden die Grundlagen des stilistisch differenzierten Generalbassspiels behandelt.

Die verschiedenen Nationalstile und Techniken werden erkundet und unterschiedliche Bässe ausgesetzt.

Das Seminar ist hauptsächlich praktisch orientiert, und alle theoretischen Inhalte werden direkt am Cembalo erprobt. 

"Historische Improvisation" Basiskurs: "Fuge"

 

In diesem Seminar wird die Basis für die Fugenimprovisation im barocken Stil gelegt.

Anhand von Literaturbeispielen und praktischen Übungen werden wir Strategien entwickeln, wie man sich der dreistimmigen kontrapunktischen Improvisation annähern kann.

Wenn man Panos einmal live erlebt hat, seine Improvisationskunst und technische Perfektion, ist man einerseits total fasziniert und stellt sich andererseits die Frage, wie das überhaupt möglich ist. In seinem Unterricht (ich besuche bei ihm das Improvisations-Seminar) findet er zu dieser Frage immer eingängige, verständliche  Antworten und man geht immer mit einem enormen Wissensfortschritt aus einer Unterrichtsstunde. Dabei geht er auf die individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten super ein. Es ist eine wahnsinnig große Chance für jeden Studenten, vor allem im Bereich der Improvisation von seinem Fachwissen schöpfen zu können.

Die Musikhochschule Frankfurt kann sich glücklich schätzen, einen solchen Profi unter den Lehrenden zu haben.

 

Alexander von Heißen, HfMDK Frankfurt am Main

Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig

"Die Kunst des Partimentospiels"

 

Dieses Seminar wendet sich an diejenigen, die den Basiskurs „Die Kunst des Partimentospiels“ bereits absolviert haben oder sich bereits mit Partimenti auskennen.

Dieses Semester werden wir Partimenti mit komplexeren Strukturen erarbeiten und das harmonische und strukturelle Verständnis schärfen.

Theoriekurs: "Regola d’ottava"

 

In diesem Seminar werden verschiedene Versionen der "regola d’ottava" (dt.: Oktavregel) besprochen, die im 18. Jahrhundert eine elementare Rolle in der musikalischen Ausbildung spielte. 


Durch die Oktavregel werden grundlegende satztechnische, harmonische sowie kontrapunktische Inhalte vermittelt und somit die Basis für kompositorisches Verständnis und Improvisationspraxis gelegt. 


Das Seminar richtet sich an alle, die ihr harmonisches Verständnis schärfen und ihre elementaren satztechnischen Kenntnisse vertiefen wollen.

Basiskurs: "Präludium"

 

In diesem Seminar werden wir verschiedene "Präludien" aus der barocken Literatur analysieren und als Vorlage nutzen, um eigene Präludien zu entwerfen.


Neben Spontaneität und Kreativität sind konkrete Vorgaben und theoretisches Grundlagenwissen wichtige Zutaten für die instrumentale Improvisation.

Die Analyse musikalischer Werke in Kombination mit dem Studium historischer Quellen ermöglicht es uns, notwendige Rahmenbedingungen und Leitlinien festzulegen, an denen wir uns beim spontanen Präludieren „festhalten“ können.

Basiskurs: "Basso Ostinato (Renaissance und Barock)"

 

In diesem Seminar wird in der Gruppe über kurze, wiederkehrende Bassprogressionen improvisiert. 


Die Übersichtlichkeit der Bassvorlagen ermöglicht es, leicht in einen Spielfluss einzutauchen und beim Spielen und Improvisieren den Blick auf einzelne Parameter und das Zusammenwirken in der Gruppe zu richten. 


Das gemeinsame Musizieren, Zuhören und Reagieren soll im Vordergrund stehen.

Basiskurs: "Inventio"

 

Der Begriff der „Inventio“ kommt aus der Rhetorik und bezeichnet eine „Erfindung“.

Es handelt sich daher bei den Inventiones nicht um eine bestimmte musikalische Gattung, sondern um thematisch gebundene Musik, in der die Entwicklung und Weiterführung einer musikalischen Idee die zentrale Rolle spielt. Inventionen bieten daher ein breites Lernfeld an.

Sie zeigen sowohl intervallische, rhythmische, harmonische und melodische Strukturen, als auch zwei- und dreistimmige Setzweisen sowie kontrapunktische Kompositionsprinzipien und bieten somit wichtiges Handwerkszeug zur Improvisation und Komposition.

Bach schreib in seinem Vorwort zu den Inventionen, dass sie „{...} einen starcken Vorgeschmack von der Composition“ geben.